Virtualisierung und RAID-Level

12 Juni 2009 von Elmar Kommentieren »

Tja was man doch alles durch Virtualisierung lernen kann. In Zeiten von hardwarebeschleunigten High-End RAID-Controllern wir dem P400i in meinem HP DL380 G5, dachte man(n) immer die Performance-Unterschiede zwischen den verschiedenen RAID-Leveln nur Zahlenwerte aber kaum spürbar sind.

Tja, irgendwie stimmte diese Aussage auch solange Betriebssysteme nativ auf dem auf unserem Server liefen. Doch in der neuen Konstellation, HP DL380 G5  mit VMWare ESXi als Hypervisor, wurde auf einmal deutlich das mein Datenlaufwerk (mehrmals 3 x SAS Drive als RAID 5) unter Last mehrer Clients merklich langsam wurde.

In diesem Forums-Beitrag wurde ich dann erstmals auf die Thematik aufmerksam und dachte mir das man das mal testen sollte. Also eines meiner Array’s aufgelöst und dann mit zwei Platten ein RAID 1 gebildet. Ein neues Storage gebildet und siehe, bei gleicher Useranzahl war kein Performanceeinbruch mehr „zu spüren“.

OK ich gebe es zu, das sind sicherlich keine fundierte Messwerte, aber so deutlich wie es „spürbar“ ist musste also was dran sein.

Also was lernen wir daraus, beim perfekten vitualisierten Server gilt es auf Dinge zu achten, die man sonst vernachlässigt hätte und ESX(i) bitte nur mit RAID 0,1, 10 oder RAID 5 mit möglichst vielen Laufwerken.

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