VMWare Tools auf Endian Firewall 2.2

15 Dezember 2009 von Elmar Kommentieren »
Endian Firewall

Endian Firewall

Eigentlich ist die schlanke Firewall Appliance Endian prädestiniert um als virtuelle Maschine auf einem ESX(i) zu laufen. Leider haben die Endian Entwickler letztmalig von der Version 2.1.2 eine komplett konfigurierte VMWare-Maschine zur Verfügung gestellt. Von der Version 2.2 und auch der aktuellen 2.3 ist das leider nicht mehr der Fall. Die mal schnell selber zu installieren ist allerdings nicht möglich da der Endian Installation von Haus aus einige Pakete fehlen. Mit etwas Handarbeit kriegt man das aber auch hin.

Ich beschreibe hier die Umsetzung auf Basis der Endian Version 2.2 (auch die RC’s gehen auf die gleiche Weise). Das ganze kann im lauffenden Betrieb erfolgen, einzig zu beachten ist genügend Platz auf der Root-Partition zur Verfügung steht, denn temporär können doch ein paar hundert Megabyte verbraten werden.

Bitte zuerst SSH im Backend anschalten und als root per SSH einloggen. Zuerst installieren wir wget um weitere Pakete einfach auf den Endian zu holen.

rpm -Uvh http://archives.fedoraproject.org/pub/archive/fedora/linux/core/3/i386/os/Fedora/RPMS/info-4.7-5.i386.rpm
rpm -Uvh http://archives.fedoraproject.org/pub/archive/fedora/linux/core/3/i386/os/Fedora/RPMS/wget-1.9.1-17.i386.rpm

Die Endian Developer Packages holen:

wget http://dfn.dl.sourceforge.net/sourceforge/efw/EFW-COMMUNITY-2.2-rc3-devel-rpms.tar.gz

Das Paket extrahieren:

tar xvfz EFW-COMMUNITY-2.2-rc3-devel-rpms.tar.gz

Kernel Header installieren:

cd RPMS/devel/
rpm -Uvh binutils-2.15.92.0.2-24.endian1.i586.rpm
rpm -Uvh kernel-devel-2.6.22.19-72.endian15.i586.rpm
rpm -Uvh glibc-kernheaders-2.4-9.1.100.EL.endian1.i386.rpm
rpm -Uvh patch-2.5.4-20.endian0.i386.rpm
rpm -Uvh libgomp-4.1.2-14.endian1.i586.rpm
rpm -Uvh glibc-headers-2.3.4-2.39.endian6.i386.rpm
rpm -Uvh gcc4-4.1.2-14.endian1.i586.rpm
rpm -Uvh glibc-devel-2.3.4-2.39.endian6.i386.rpm
rpm -Uvh make-3.81-3.endian0.i586.rpm
rpm -Uvh cpp-3.4.6-9.endian7.i586.rpm

Symlinks für die Kernelsourcen einrichten.

ln -s /usr/src/kernels/`uname -r`-`uname -m` /usr/src/linux

Jetzt können die VMWare-Tools installiert werden. Achtung bei ESXi 4 oder aktuellen VMWare-Serber bitte die VMwareTools-4.0.0-193498.tar.gz nehmen.

tar xvfz VMwareTools-3.5.0-158874.tar.gz
wget http://www.rndgroup.co.nz/files/vmware-tools-distribution.patch
cat vmware-tools-distribution.patch | patch -p 0
export CC=/usr/bin/gcc

Gehe per cd in das entpackte Verzeichnis und starte das Installationscript vmware-install.pl. Nach der Installation gehe in das bin Verzeichnis und starte das „startup-fix.sh“ Script.

cd vmware-tools-distrib
./vmware-install.pl
cd bin/
chmod 755 startup-fix.sh
./startup-fix.sh

Falls dieser nicht vorhanden ist, dies ist der Inhalt der startup-fix.sh und kann auch manuell ausgeführt werden:

rm -f /etc/rc.d/start/S19vmware-tools
echo -e ‚#!/bin/sh\n\nsh /etc/init.d/ntpd stop\n\nkillall ntpdate\n\nchmod 644 /etc/init.d/ntpd\n\nchmod 644 /etc/rc.d/start/*ntpd\n\n/etc/init.d/vmware-tools restart‘ > /etc/rc.d/start/S19vmware-tools
chmod 755 /etc/rc.d/start/S19vmware-tools

Fertig!

Für die aktuelle Version 2.3 gibt es leider noch KEINE aktualisierten GCC-Packages, somit ist hier noch keine Installation möglich. Sobald es dort etwas Neues gibt, lest Ihr es hier!

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