Oben – das neueste Pixar Meisterwerk

3 Februar 2010 von Elmar Kommentieren »
Pixars' Oben

Pixars' Oben

OK es wird wieder mal Zeit für ein Outing, ich stehe auf Pixar’s Animationsfilme seitdem ich 1989 das erste Mal „Tin Toy“ sah. Irgendwie war ich mir damals sicher, dass es irgendwann auch einmal computeranimierte Spielfilme geben wird und als ich dann 1995 „Toy Story“ im Kino sah, war ich mir sicher das dieser „Kinderfilm“, wie ihn da die Kritiker nannten, eine Ära eingeleitet hat. Die Zeit gab mir recht. Mittlerweile gibt es eine stattliche Anzahl computeranimierter Filme, doch ganz ohne markenfetisch oder Pathos, Branchenprimus bleibt, einmal von Dreamworks‘ Shrek-Serie, einfach Pixar, die uns nunmehr 10 Meisterwerke geschenkt haben.

Pixar versteht es einfach Filme zu machen, die nicht nach Schema F ablaufen, ganz unabhängig von technischen Belangen auch wirklich filmische Kunstwerke darstellen und aus dem seicht strukturierten Hollywood-Einheitsbrei erfreulich herausstechen. Nach dem diese Trendwende mit dem geradezu schon melancholischem 9. Werk „Wall-E“ eingeleitet wurde, führt diese Nummero 10 jetzt grandios weiter.
Der technische Fortschritt der Animationsfilms ist zwar nach wie vor  gross, aber das ist nicht mehr der grosse Aha-Faktor. Bei Oben ist es eindeutig die Story des Rentners Carl, der seiner verstorbenen Frau den größten Wunsch erfüllen will und sein ganzes Haus per Luftballon nach Venezuela versetzen will. Als Weggefährten schliessen sich ihm ein pummliger Pfadfinder, ein 3 Meter grosser Laufvogel und ein, durch ein elektronisches Halsband sprechender, Hund. Wer das schon für eine abstruse Mischung hält, hat den Bösewicht, in in Gestalt eines vergreisten Abenteurers mit einer Horde sprechender Hunde, noch nicht gesehen.

Ich will nicht zu viel vorweg nehmen, Oben ist sehenswert und zwar für Alle, für Animationsfans und -gegner, für Kinder wie Erwachsene, für Anspruchsvolle und auch alle Anderen. Schaut Ihn Euch an!

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