Beiträge getagged ‘Virtualisierung’

Endian Firewall auf ESXi und die OpenVPN Verbindung

23 November 2009
Endian Firewall Appliance

Endian Firewall Appliance

Die Endian Firewall auf einem ESX(i) Server laufen zu lassen ist sicher eine sehr gute Idee, genauso wie per OpenVPN auf sein eigenes Netzwerk zugreifen zu wollen, doch leider führt eben dieses oft dazu, dass via VPN-Verbdindung nur auf den EFW zugegriffen werden kann, auf alle anderen Hosts im grünen (internen) Netzwerk aber nicht. Nach einiger Recherche im Netz, habe ich zwar jede Menge Leute gefunden, denen es ähnlich ging, aber keine Lösung. Da ich in der glücklichen Lage bin/war, nochmal die gleiche Installation auf einer physischen Maschine zu haben und dort alles lief, war mir eigentlich sofort klar, dass es wohl an dem VMware ESX(i)-Server liegen muss.

Nach fast einen Tag herumsuchen konnte ich dann den „Schuldigen“ auch dingfest machen, es ist der Promiscuous Modus. Trotz sonst excellenter Dokumentation seitens VMWare, hat man sich genau dort nicht mit Ruhm bekleckert:

[Ablehnen] – Die Aktivierung des Promiscuous-Modus für den Gastadapter hat keine Auswirkungen darauf, welche Frames vom Adapter empfangen werden.
[Akzeptieren] – Bei Aktivierung des Promiscuous-Modus für den Gastadapter werden alle Frames ermittelt, die über den vSwitch übertragen werden und die nach der VLAN-Richtlinie für die an den Adapter angeschlossene Portgruppe zugelassen sind.

Aha. Naja also ich wurde da nicht schlau draus 🙂 Aber bei Wikipedia wird das Ganze etwas klarer. Also dieser Modus war die Lösung. Einfach über Konfiguration >  Netzwerk > Eigenschaften des VSwitches > Bearbeiten > Sicherheit > Promiscuous-Modus > akzeptieren. Und schon klappts auch mit dem VPN.

VMware ESXi 4.0 auf USB-Stick

17 September 2009

So nachdem der VMware ESXi 4.0 schon eine Weile verfügbar ist und ich eigentlich nichts schlechtes darüber gelesen habe, sondern sogar ganz im Gegenteil eine konsequentere Umstellung auf 64 Bit stattgefunden hat, musste mein ESXi 3.5 U4 geupgraded werden.

Natürlich wieder auf die wohl eleganteste Methode, ESXi auf USB-Stick und VM’s auf Festplatte. Natürlich wäre ein einfaches Upgrade per Host Update Utility aus dem Vsphere Client das einfachste, nur

  1. Wer VMware kennt, weiss das sowas nicht Probleme funktioniert 🙂
  2. wer eine angepasste Version, wie ich die für HP Server, benutzt hat Probleme da es dafür kein Upgrade ZIP gibt

Also dann doch wieder mal die manuelle Methode…
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VMWare ESXi Installation auf USB Stick

23 Juni 2009

Der kostenlose ESXi Server von VMWare ist schon ne tolle Sache, vor allem wenn man sich eine Installation auf HD ansieht, kommt man schon fast zwangsläufig auf die Idee das da doch ein flotter USB-Stick noch idealer wäre, zumal man so VM’s und System noch besser trennen kann.

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Virtualisierung und RAID-Level

12 Juni 2009

Tja was man doch alles durch Virtualisierung lernen kann. In Zeiten von hardwarebeschleunigten High-End RAID-Controllern wir dem P400i in meinem HP DL380 G5, dachte man(n) immer die Performance-Unterschiede zwischen den verschiedenen RAID-Leveln nur Zahlenwerte aber kaum spürbar sind.

Tja, irgendwie stimmte diese Aussage auch solange Betriebssysteme nativ auf dem auf unserem Server liefen. Doch in der neuen Konstellation, HP DL380 G5  mit VMWare ESXi als Hypervisor, wurde auf einmal deutlich das mein Datenlaufwerk (mehrmals 3 x SAS Drive als RAID 5) unter Last mehrer Clients merklich langsam wurde.

In diesem Forums-Beitrag wurde ich dann erstmals auf die Thematik aufmerksam und dachte mir das man das mal testen sollte. Also eines meiner Array’s aufgelöst und dann mit zwei Platten ein RAID 1 gebildet. Ein neues Storage gebildet und siehe, bei gleicher Useranzahl war kein Performanceeinbruch mehr „zu spüren“.

OK ich gebe es zu, das sind sicherlich keine fundierte Messwerte, aber so deutlich wie es „spürbar“ ist musste also was dran sein.

Also was lernen wir daraus, beim perfekten vitualisierten Server gilt es auf Dinge zu achten, die man sonst vernachlässigt hätte und ESX(i) bitte nur mit RAID 0,1, 10 oder RAID 5 mit möglichst vielen Laufwerken.